Immobilien Wertermittlung für Gewerbetreibende
  • Jetzt testen
  • Funktionen
  • Screenshots
  • Preise
  • Leads
Login
Baupreisindex Quartal III/2026 veröffentlicht

09.10.2026


Am 09.10.2026 hat das Statistische Bundesamt (Destatis) den aktuellen quartalsbezogenen Baupreisindex für das dritte Quartal 2026 (III.Quartal 2026) veröffentlicht, der eine fundierte Indikation zur gegenwärtigen Preis- und Kostenentwicklung im Bauwesen liefert.

Baupreisindex für das III. Quartal 2026:

  • Wohngebäude
141,7
  • Bürogebäude
144,2
  • Gewerbliche Betriebsgebäude
142,9

Quelle: DeStatis - Baupreisindizes für Bauwerke, Wohngebäude und Nichtwohngebäude

Gegenüber dem Vorquartal entspricht das einem Anstieg von rund +1,0 % bei Wohngebäuden und jeweils +1,1 % bei Büro- und gewerblichen Betriebsgebäuden. Die Baukostendynamik hat sich damit spürbar abgeschwächt, nachdem die beiden Vorquartale noch Zuwächse von +1,5 % (I. Quartal 2026) und +2,4 % (II. Quartal 2026) ausgewiesen hatten. Im Vorjahresvergleich liegen die Baupreise für Wohngebäude rund 5,5 % über dem Niveau des III. Quartals 2025.

Entwicklung der Baukosten
Der Baupreisindex misst die Preisentwicklung für Bauleistungen im konventionellen Neubau einschließlich Umsatzsteuer. Er berücksichtigt Material- und Lohnkosten ebenso wie weitere leistungsbezogene Kostenbestandteile der ausführenden Gewerke.
Auch im aktuellen Berichtsquartal sind die Baupreise gegenüber dem Vorquartal erneut gestiegen. Dahinter stehen vor allem das weiterhin hohe Preisniveau bei Baustoffen und Vorleistungen sowie eine stabile Auslastung der Bauwirtschaft.
Der Preisauftrieb fällt jedoch deutlich geringer aus als im ersten Halbjahr 2026. Ob sich die Teuerung dauerhaft beruhigt, werden die kommenden Berichtsperioden zeigen.

Relevanz für die Immobilienbewertung
In der Immobilienbewertung ist der Baupreisindex eine zentrale Kenngröße, weil er die Preisentwicklung von Bauleistungen abbildet. Verändert sich das Baupreisniveau, wirkt sich das direkt auf die Herstellungskosten und damit auf den stichtagsbezogenen Verkehrswert (Marktwert) einer Immobilie aus.

Im Sachwertverfahren nach ImmoWertV dient der Baupreisindex dazu, die Kostenkennwerte der Normalherstellungskosten (NHK 2010) auf das Preisniveau zum Wertermittlungsstichtag zu indexieren – jeweils in Abhängigkeit von Gebäudeart, Standardstufe und Brutto-Grundfläche (BGF).
Die auf diese Weise fortgeschriebenen Normalherstellungskosten bilden die durchschnittlichen Herstellungskosten des Gebäudes zum Wertermittlungsstichtag ab und sind Grundlage für die Ermittlung des vorläufigen Sachwerts.


Die neuen Baupreisindizes werden automatisch in unsere Software übernommen.
Für Sie besteht also kein weiterer Handlungsbedarf.

Weitere News

© 2009-2026 ImmoInvent GmbH

Impressum / Kontakt | Datenschutz | AGB | Cookie-Einstellungen
FAQ | News | Makler | Sachverständige | Sitemap